Zur Geschichte
Erfrischend, orangig, lecker: Seit beinahe sieben Jahrzehnten macht Fanta das Leben der Deutschen bunter.
Aber wie kam es eigentlich dazu, dass die „Fanta“ das Licht der Welt erblickte?
Während des zweiten Weltkriegs waren beinahe alle Rohstoffe knapp, das galt auch für die verwendeten Zutaten für die Produktion der schon damals beliebten Coca-Cola.
Deshalb wurde in Deutschland aus der Not eine Tugend gemacht und – zunächst aus Molke und Apfelfasern - ein neuer Softdrink entwickelt.
Im Rahmen eines Wettbewerbs wurden die Mitarbeiter aufgerufen, sich einen passenden Namen für den neuartigen Molkedrink auszudenken. Und da er gemeinhin als „fantastisch“ und die Rezeptur als „fantasievoll“ empfunden wurde, stand schnell fest: Das neue Erfrischungsgetränk sollte Fanta heißen.
Zwischen 1942 und 1949 ersetzte Fanta vollständig Coca-Cola auf dem deutschen Markt.
Anfang der 60er Jahre kam Fanta „Klare Zitrone“ in den Handel und wurde sechs Jahre später in Sprite umbenannt. Sprite erfreut sich bis heute großer Beliebtheit, nicht nur in Deutschland.
Auch die Jugend der folgenden beiden Jahrzehnte erfrischte der ewig junge Trendsetter Fanta mit einer Reihe von Neuerungen und Innovationen.
Mit der Diät Fanta antwortete man erfolgreich auf den neuen Verbrauchertrend zu einem kalorienarmen Genuss.
Zugleich wurde das Fanta-Sortiment immer größer: Der Einführung von Fanta Zitrone im Jahr 1981 folgten nach und nach Fanta Mango, Fanta Herb Orange, Fanta Pink Grapefruit, Fanta Mandarine, Fanta Limette, Fanta Wild Berries und Fanta Fresh Lemon.
2007 kam Fanta Zero mit vollem Fanta Geschmack, ganz ohne Zucker auf den Markt.
Seit 2008 verfolgt Fanta das Fanta World Konzept: Zweimal im Jahr kommt für den limitierten Zeitraum von sechs Monaten eine neue exotische Geschmacksrichtung auf den Markt. Aktuell bringt der Fanta World Jamaika Citrus-Mix karibische Lebensfreude nach Deutschland.
Auch bei dem beliebten Klassiker, der Fanta Orange, steht das Rad nicht still, denn seit letztem Jahr steht Fanta mit einer leicht veränderten Rezeptur in den Regalen: Fanta enthält keine künstlichen Farbstoffe und Aromen mehr. Dabei hat sich am bewährten Geschmack nichts verändert:
Fanta bleibt nach wie vor Fanta und garantiert eine spritzige Erfrischung mit hohem Spaßfaktor – für Kinder und Eltern gleichermaßen.
Zur Flasche
In den 40ern kam noch ein Korken in die Gastronomieflaschen für Fanta. Die Flaschen waren aus dickem Glas mit gegossenem Schriftzug.
Die 50er bekamen eine Designikone als Fanta-Flasche, gestaltet vom berühmten Designer Raymond Lowery.
In den 60ern wurde die Fanta-Ringflasche aus Braunglas hergestellt, um den wertvollen Inhalt vor schädlichem Lichteinfluss zu schützen.
Obwohl es in den 70er Jahren auch noch kleinere Flaschen gab, war der Siegeszug der Fanta-1L-Pfandflasche nicht mehr zu stoppen.
In den 80er Jahren kam Fanta als Grünglasflasche mit praktischen Griffmulden auf den Markt.
In den 90ern wurde einer Legende gedacht. Die 0,5-l-Flaschen waren eine Verbeugung vor der Original Ringflasche der 50er.
Nach der Jahrtausendwende erblickte die Fanta-Splash-Bottle das Licht der Welt. Zunächst als 0,2-l und später auch in vielen anderen Größen erhältlich.
